rAusnahmezustand: Design zwischen Bestand und Zukunft
Wie werden aus Reuse, Redesign und Kreislaufwirtschaft konkrete Zukunftsmodelle? Der Designtalk „rAusnahmezustand“ gibt am 1. Oktober 2026 dazu Antworten.
Der Designtalk „rAusnahmezustand“ bringt am 1. Oktober 2026 Expert:innen aus Gestaltung, Wissenschaft und Institutionen in der CampusVäre zusammen.
Anlässlich der Eröffnung der neuen Ausstellung „rAusnahmezustand“ lädt das designforum Vorarlberg zu einem Rampengespräch über den aktuellen Zustand und die Zukunft von Design. Ausgangspunkt ist das Materialteillager der CampusVäre: Welche Möglichkeiten stecken in vorhandenen Ressourcen? Und wie kann Gestaltung neue Wege für Produktion und Nutzung eröffnen?
Design aus unterschiedlichen Blickwinkeln
Das Podium vereint verschiedene Zugänge zu zirkulärem und regenerativem Design. Die international bekannte Designexpertin und Kuratorin Matylda Krzykowski betrachtet Design als experimentelles Feld, in dem Kunst, Performance und Praxis ineinandergreifen.
Produktdesigner und Staatspreisträger Georg Milde zeigt, wie innovative Designprozesse vorhandenen Materialien und Produkten neue ästhetische und funktionale Qualitäten verleihen können. Margarita Köhl, Fachbereichsleiterin Gestaltung an der FHV, bringt die wissenschaftliche und systemische Perspektive ein und beleuchtet neue Zugänge zu zirkulären und regenerativen Prozessen.
Elli Schindler, Geschäftsführerin von designaustria, und Bettina Steindl in ihrer Funktion als Designbeirätin des Bundesministeriums erweitern die Diskussion um die institutionelle Ebene. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle von Design als strategisches Instrument für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Der Designtalk verbindet Experiment, Praxis und gesellschaftliche Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie zirkuläres Denken vom theoretischen Anspruch zur konkreten Gestaltungspraxis werden kann.
Auf einen Blick
Termin: 1. Oktober 2026, ab 17 Uhr
Veranstaltung: im Rahmen des FEZ 26
Ort: CampusVäre, Spinnergasse 1, 6850 Dornbirn
Teilnahme: kostenfrei; aus organisatorischen Gründen ist eine Online-Anmeldung über FEZ 26 erforderlich.
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