Staatspreis PR 2026: Jetzt einreichen
Vorarlberger Agenturen, Unternehmen und Organisationen können ihre besten Kommunikationsprojekte bis 4. Oktober für den Staatspreis Public Relations 2026 einreichen. Die Verleihung findet am 24. Februar 2027 statt.
Der Staatspreis Public Relations gilt als höchste staatliche Auszeichnung für professionelle PR-Arbeit in Österreich. Er würdigt Kommunikationsprojekte, die strategisch fundiert, innovativ umgesetzt und nachweislich wirksam sind. Verliehen wird der Preis vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, mit der Organisation ist der Public Relations Verband Austria (PRVA) betraut.
Zur Teilnahme eingeladen sind Agenturen, Unternehmen jeder Größe, NGOs, Verbände, öffentliche Institutionen und weitere Organisationen mit Sitz in Österreich. Die Ausschreibung steht sowohl Mitgliedern als auch Nichtmitgliedern des PRVA offen. Damit bietet der Staatspreis auch Kommunikationsprofis aus Vorarlberg die Möglichkeit, erfolgreiche Projekte österreichweit sichtbar zu machen.
Messbare Wirkung entscheidend
Eingereicht werden können PR-Konzepte, deren Abschluss oder überwiegende Umsetzung in den Zeitraum zwischen 1. Jänner 2025 und 30. Juni 2026 fällt. Eine zentrale Voraussetzung ist, dass die Zielerreichung aussagekräftig, nachvollziehbar und messbar dokumentiert wird.
Neben der kreativen und strategischen Qualität bewertet die Jury damit auch die konkrete Wirkung eines Projekts. Ausgezeichnet werden Kommunikationsleistungen, die Orientierung bieten, Vertrauen stärken, Dialog ermöglichen oder komplexe wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen professionell begleiten.
Die Einreichung ist in sechs Kategorien möglich:
- Corporate Communication, Produkt- und Service-PR
- CSR- und Nachhaltigkeitskommunikation
- Gesellschaftliches Engagement und Diversity, Equity & Inclusion
- Interne Kommunikation
- Employer Branding
- Spezialprojekte und Innovationen
Projekte können in mehreren Kategorien eingereicht werden. In diesem Fall muss jeweils nachvollziehbar dargestellt werden, weshalb die Arbeit auch der weiteren Kategorie entspricht.
Einreichung in vier Schritten
Die Teilnahme erfolgt ausschließlich über das Online-Einreichtool des PRVA. Gefordert sind Angaben zum Projekt, eine Darstellung der Ausgangssituation und der relevanten Dialoggruppen sowie Informationen zu Kommunikationszielen, Strategie und Umsetzung. Auch Evaluation und Wertschöpfung müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. Fotos und weitere Materialien können ergänzend hochgeladen werden.
Die Einreichgebühr beträgt pro Kategorie 399 Euro für PRVA-Mitglieder und 499 Euro für Nichtmitglieder, jeweils zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer.
Zusätzlich zu den sechs Hauptkategorien vergibt die Jury einen Sonderpreis für Projekte mit besonderem gesellschaftlichem Wert und innovativem Charakter. Dafür ist keine eigene Bewerbung möglich; die Auszeichnung wird aus allen Einreichungen ermittelt.
Entscheidung im Dezember
Nach dem Ende der Einreichfrist beginnt das mehrstufige Juryverfahren. Die erste Votingphase läuft vom 20. Oktober bis 8. November, die Sitzungen der Kategoriejurys folgen am 10. und 11. November. Nach einer zweiten Bewertungsphase findet am 4. Dezember die abschließende Jurysitzung statt.
Die Nominierten werden am 7. Dezember 2026 bekannt gegeben. Die Verleihung des Staatspreises PR 2026 erfolgt am 24. Februar 2027 im Rahmen der PR-Gala.
Einreichungen sind bis 4. Oktober 2026 möglich. Alle Teilnahmebedingungen, Ausschreibungsunterlagen und der Zugang zum Einreichtool stehen auf der Website des PRVA bereit.
Foto: APA-Fotoservice Schedl